Česky Deutch

Marie Říhová: Weil die Mutter in den 30er Jahren einen Tschechen heiratete, bekamen wir 2 Jahre kein Fleisch

Frau Marie Říhová ist die letzte Einwohnerin der Gemeinde Kotlina. Zwischen Vysluní und Medenec ist sie die einzige dauerhafte Einwohnerin im gesamten Kreis. Sie ist hier so eine Art Behüterin der hiesigen Landschaft und ihrer Geschehnisse.
In den 30er Jahren heiratete ihre Mutter einen tschechischen Polizisten. Und von den örtlichen deutschen Nationalisten wurde die ganze Familie dafür eingefangen. Es begann Geschrei, Isolation und das Fortgehen deshalb, weil die Familie kein Fleisch bekam. Die Tante aber wurde im Oktober 1938 mobil und kam nicht zurück.
Frau Rilova blieb mit der Familie in Kolina und sie mussten nicht zum Abtransport, weil die Schwester ihrer Mutter schwer krank war und die Familie musste sich um sie kümmern. Später wollten die Eltern nicht mehr fortgehen und blieben so ganz in Kotlina.
Frau Marie heiratete nach dem Krieg. Der Ehemann zog von Nejdek (Neudeck) nach Kotlina. Zusammen sahen sie so der grauenvollen Verwüstung der Gemeinde und den umliegenden Dörfern zu. Sie erzählt interessant die Geschichte, welche hier in dem leeren zuhause geschah.

Představení. Vzpomínky na rodiče. Smíšené manželství. Dva roky nedostali maso.

Předválečný život na Kotlině Dolině a na Přísečnici. Zábava. Služby.

Jak v době henleinovců otravovali život rodičům paní Říhové za to že tatínek byl Čech. Jak se seznámila s manželem Čechem.

Proč rodina nešla do odsunu. Kvůli nemocné sestře. Odsun na Kotlině a v okolí. Osudy vyhnanců v Německu. Ne zrovna milé přijetí. Nálady mezi vyhnanci.

K zobrazení této položky je potřeba mít nainstalovaný Flash Player.

Jak odchazeli lidé z Kotliny. Jak lidé kradli z domů cokoliv. Paní Říhová jako jediná si kupovala uhlí ostatní ho kradli. Poměry v likvidované obci. Dost síla.

K zobrazení této položky je potřeba mít nainstalovaný Flash Player.

Přísečnice v době její likvidace. Odumírání lesů. Příběh kostelíka na Kotlině.

K zobrazení této položky je potřeba mít nainstalovaný Flash Player.

Diskuse

[1]  Gerd Renner, mail

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin der Webmaster von www.reischdorf.de und wurde heute auf Ihre sehr gut gemachte Homepage aufmerksam. Es ist wichtig, die Vergangenheit zu bewahren und zu kennen, wenn man die Zukunft meisten will ohne alte Fehler zu wiederholen. Das war mein Beweggrund, die Homepage für Reischdorf zu gestalten, nachdem ich im Verlaufe meine Ahnenforschung auf das traurige Schicksal dieses Ortes stieß, dessen Untergang einmal mehr aufzeigt, welch großen Schaden politischer Wahnwitz und Fanatismus bewirken verursachen können. Derartiges darf nie wieder geschehen! Gerade deshalb ist es wichtig, alten Haß abzulegen und gemeinsam, die Geschichte vorbehaltlos aufzuarbeiten und zu bewahren.

Vložit nový příspěvek

Dieses Projekt wurde aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen der Initiative INTEREG IIIA teilfinanziert.