Česky Deutch

Marterl in Thierbach bei Neudek (Suchá u Nejdku)

Marterl in Thierbach bei Neudek (Suchá u Nejdku)

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(Aufnahmen in der Fotogalerie JoN – hier klicken)

Auf einer ausgedehnten Wiese in Thierbach bei Neudek, unweit von der bekannten Kapelle, befindet sich zwischen drei großen Linden ein wunderschönes Marterl. Es besteht aus zwei Granitblöcken, insgesamt zwei Meter hoch, reichhaltig gestaltet und weist auf eine gute Arbeit eines begabten Steinhauers hin. Oben auf der Stirnfläche war früher eine ovale Gedenktafel, unter ihr gibt es eine tiefe Nische für eine kleine Figur, Kerzen, oder Blumen. Auf der Fläche unter dieser Nische ist eine verzierte rechteckige Vertiefung.

Beide Teile des Marterls, mit einem Gesamtgewicht von über 900 kg, wurden im Jahre 2008 von dem Neudeker Steinhauers Herrn Litavsky in seiner Werkstatt restauriert. Am 5.November 2008 wurde dieses Marterl wieder an seinen früheren Platz gestellt. Mit Hinsicht auf das Gesamtgewicht des Denkmals und auf den schwierigen Zugang war dies keine einfache Arbeit. Davon zeugen auch die Fotos in der Fotogalerie JoN. Diese Aktion hat die Gemeinde der Stadt Neudek versichert.

In der weiteren Etappe soll dieses Denkmal noch mit einem Kreuz und die Nische mit einem Gitter oder Türchen versehen werden. Und hauptsächlich soll der Zugangsweg von der Kapelle hierher zugerichtet werden.

Die Entstehung dieses schönen Marterls hängt bestimmt mit einem bedeutenden Ereignis zusammen. Nach manchen Informationen kam es in Thierbach zu einer Tragödie.

Unsere Bürgerinitiative JoN würde für jegliche Information zu diesem Marterl dankbar sein. Schreiben Sie bitte an:

[email protected]

oder an diese Adresse:

JoN – Jde o Nejdek
Rolavská 1219
362 21 Nejdek

Wir danken Ihnen und laden Sie zu einem Ausflug zu diesem Denkmal ein. Am besten ist dieses Marterl bei der Abzweigung von der Hauptstraße Neudek – Thierbach zugänglich, dort wo der Weg zu der Bahnhofhaltestelle hinunterführt.

(Übersetzung: Herr L. Vrba)

[JM]

Diskuse

[1]  Anita Donderer, mail

Hallo, liebe Freunde von JoN! Wir freuen uns sehr über Euere Aktivitäten, die die Wiederherstellung alter Kulturgüter betreffen. Wir werden, so weit wie möglich, in jeder Hinsicht behilflich sein. Wir hoffen und wünschen, daß sich aufgrund dieses Beitrages vielleicht doch noch jemand findet, der die bis jetzt erhaltene Auskunft warum das Marterl seinerzeit aufgestellt wurde, bestätigt oder ergänzt. Weiterhin viel Erfolg bei Euerer Arbeit. In Verbundenheit Anita Donderer und Herbert Götz

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Dieses Projekt wurde aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen der Initiative INTEREG IIIA teilfinanziert.