Česky Deutch

Daniela Tylová und Petra Zavázalová aus Fojtovice / Voigtsgrün: UNSERE OBERSTE DEVISE IST RUHE

„In Voitsdorf wohne ich schon fast sechs Jahre. Wir sind im Grunde durch Zufall hierher gekommen, denn wir haben einen Wohnort irgendwo am Ende der Welt gesucht, wo es Berge und Schnee gibt. Ich stamme aus Teplitz, habe aber einige Jahre im Riesengebirge gelebt und wollte wieder zurück in die Berge. Voitsdorf hat am Anfang eigentlich keinen Eindruck auf uns gemacht, hier gab es nur Wind und asoziale Leute. Als wir etwa ein Jahr hier gelebt hatten, haben wir zusammen mit dem hiesigen Hofbesitzer Michal Krajhanzl den Bürgerverein für die Erneuerung Voitsdorfs gegründet. Wir haben beschlossen, dass wir Voitsdorf ein bisschen instand setzen und den Menschen ins Bewusstsein bringen wollen. Damit das nicht nur so ein heruntergekommenes Nest ist. Wir begannen an unserer Vision zu arbeiten – um Menschen hierher zu locken und in der Lage zu sein, unsere Aktivitäten zu finanzieren. Wir bieten Urlaub auf dem Bauernhof und Pferde für den Erlebnistourismus.“ DANIELA TYLOVÁ

Unter den Enthusiasten aus dem Erzgebirge, die sich bemühen, in dieser Region die Geschichte zu rekonstruieren und die Traditionen wieder zu beleben, habe ich seltsamerweise bislang nur wenige Frauen angetroffen. Sie sind eine von ihnen. Wie begann Ihre Tätigkeit im Erzgebirge?

DT: Anfangs zeigte die tschechische Seite keinerlei Interesse an unseren Aktivitäten, von der Stadt Graupen haben wir keine Unterstützung bekommen. Ich wusste aber, dass uns geholfen wird, wenn ich mich an den Bürgermeister von Geising auf der deutschen Seite wende. Herr Fischer, der stellvertretende Bürgermeister, reagierte sofort, dass das eine perfekte Idee sei, und vermittelte uns den Kontakt zum Freundeskreis Voitsdorf, einer Vereinigung von Menschen, die nach dem Krieg vertrieben wurden. Ein paar Mal im Jahr fahren sie hierher und besuchen die Orte ihrer Kindheit, hängen gemeinsam ihren Erinnerungen nach. Als wir sie hierher einladen wollten, waren sie begeistert, und es freute sie sehr, dass sich hier jemand um ihre Geschichte kümmert. Sie brachten uns auf den Gedanken, eine Ausstellung zu veranstalten. Und durch die Materialien, die sie uns brachten, und die Erlebnisse, von denen sie uns erzählten, bin auch ich von ihrer Geschichte gefangen genommen worden… Mich hatte Geschichte bis dahin nie sonderlich interessiert, mich hatte nie jemand dazu gebracht. Aber wie ich mit ihnen zusammengesessen bin und sie beobachtet, mit ihnen gesprochen habe, waren sie liebenswürdig, interessant… So haben wir kurz und gut eine Ausstellung organisiert, die glaube ich durchaus erfolgreich war. Wir bekamen dafür Gelder von der Europäischen Union.

Wie sah Ihre Ausstellung aus? Wo haben Sie das Material dazu aufgetrieben?
DT: Wir haben sie mit einfachsten Mitteln gemacht, wir wussten nämlich gar nicht, ob wir das Geld dafür wirklich bekommen hatten, denn das wurde erst nach zwei Jahren bekannt gegeben. Hier bei uns haben wir keinen Raum, wo wir eine Ausstellung installieren könnten, und so nutzten wir den Pferdestall. Die Pferde haben wir hinausgetrieben, und ich hatte die Idee, dort Strohballen hinzustellen, an denen wir die Schautafeln befestigten.

Also Fotos, Skizzen, Grundrisse…
DT: Ja, und dazu Zeitzeugenberichte mit Übersetzungen dazu. Wir haben etwa das Tagebuch eines Mannes ausgestellt, der hier gelebt hatte. Er schrieb darin, wie die Vertreibung ablief, wie er sich damals fühlte… Wir haben es übersetzen lassen. Als wir in der Schule von der Vertreibung der Deutschen lernten, hat uns das nichts gesagt, aber wenn die vertriebenen Deutschen selbst erzählen, wie sie sich damals gefühlt haben, dann ist das auf einmal sehr interessant. Wir waren mit der Ausstellung so weit ganz erfolgreich, die Leute sind gekommen. Jetzt sind von unserer Ausstellung nur noch die Tafeln draußen vor dem Infozentrum geblieben. Im Kopf wälze ich immer noch den Gedanken, dass wir hier irgendeine Ruine herrichten – das ist vor allem eine Geldfrage – und eine Dauerausstellung einrichten könnten. Nach der Ausstellung kam eine weitere Aktion – Weihnachten in Voitsdorf. Es war sehr schwer, irgendwelche Leute mit Ständen hierher zu bekommen. Am Ende kamen aber viele Besucher, meist aus Graupen, aber auch die deutschen Nachbarn. Der stellvertretende Bürgermeister, Herr Fischer, unterstützt uns sehr durch Werbung in den deutschen Lokalzeitungen.

Kommen zu Ihren Veranstaltungen mehr Tschechen oder mehr Deutsche?

DT: Halb und halb. Wie schon gesagt, macht Herr Fischer aus Geising die Werbung für uns. Die Deutschen kommen gern hierher, und so hatten wir die Begrüßungsansprache zu Weihnachten auch auf Deutsch. Wenn in Geising etwas los ist, dann fahren auch wir hin, um uns das anzuschauen. Ich glaube, das gehört zur Mentalität der hiesigen Deutschen – sie treffen sich sehr gern. Sie machen sich auf zu einem Spaziergang, aber wenn sie auf einmal sehen, dass hier etwas los ist, dann bleiben sie halt stehen. So sind sie einfach.

Was planen Sie weiter?
DT: Wir haben mit der Hippotherapie begonnen, aber das ist sehr kostspielig. Gern würden wir sie den betroffenen Kindern kostenlos anbieten, also suchen wir nach Sponsoren. Für unsere eigenen Aktivitäten ist nicht viel Geld da, meist werden sie von Michal Krajhanzl bezahlt. An Ostern habe ich handgemachten Schmuck für ganz Voitsdorf hergestellt. Noch einmal würde ich das aber nicht mehr machen wollen, denn das war sehr anstrengend, und niemand weiß das zu würdigen. Das heißt, den Leuten hat es gefallen – wie ich immer sage: lieber zufriedene Menschen als einen Haufen Geld. Aber es war wirklich sehr aufwendig, denn ich mache nichts nur zur Hälfte, alles muss hundertfünfzigprozentig sein. Und dann liege ich zwei Tage mit Migräne im Bett.

Was für Angebote haben Sie mit Ihren Pferden?
DT: Wir planen die Einrichtung von Reitwegen. Wir möchten die Menschen auf die Pferde setzen, mit ihnen bis nach Zinnwald gehen, wo wir das Umfeld für eine Rast hätten, und dann weiter zum Beispiel bis Moldau, wo wir übernachten könnten, und am nächsten Tag kämen wir zurück. Dies alles ist geplant, aber dafür braucht es Geld. Hauptsache, dass uns Voitsdorf nicht mit neuen Häusern zugebaut wird, dann könnten wir mit unseren Pferde gleich einpacken… Einen ganz schönen Schreck hat mir nämlich der Bebauungsplan von Graupen eingejagt. Sie planen hier den Bau von Einfamilienhäusern und die Einrichtung aller Leitungsnetze. Das wäre der letzte Schlag, dann hätte Voitsdorf nicht mehr diesen „Zauber des Nichts“. Hier ist die oberste Devise Ruhe. Das Leben ist hier wirklich hart, ich kann mir nicht vorstellen, dass hier eine Familie wohnt, die es gewohnt ist, mit den Kindern zur Schule und zu verschiedenen Freizeitbeschäftigungen zu fahren.

Worin liegt dieser „Zauber des Nichts“?
DT: Hier herrscht Ruhe, das ist wirklich unsere oberste Devise. Hier ist man in einer völlig anderen Welt, hat Pferde um sich herum… Die Leute aus Prag sagen uns, dass wir hier am Ende der Welt sind. Es kam zum Beispiel mal zusammen mit ihrer Tochter eine Frau aus Prag, die reiten lernen wollte. Sie hatte uns über unsere Homepage gefunden. Ich habe sie schon per E-Mail darauf hingewiesen, dass sie nur einen Trainingsanzug mitbringen soll, dass sie immer schmutzig sein wird und dass hier keine Telefone funktionieren, dass es hier weit und breit kein Einkaufszentrum gibt, dass hier einfach nichts ist. Trotzdem kam sie und war begeistert.

In Voitsdorf sind heute ein paar kleine Häuschen, ein Bauernhof, einige nicht allzu ansehnliche Kästen und weitläufige Weiden geblieben. Wie sah es hier früher aus?
DT: Hier stand früher sogar eine Kirche. Die Leute aus dem Dorf hatten sie 1912 mit ihrem eigenen Geld selbst gebaut. Im Jahr 1958 wurden die Dörfer Ebersdorf und Müglitz samt Schule, Kirche, Postamt und Friedhof in die Luft gesprengt und der Schutt abtransportiert.
Beschäftigung fanden die Leute vor allem in zwei Hutfabriken, in der einen wurden Strohhüte gefertigt, in der anderen Filzhüte. Das Fabrikgebäude steht bis heute, wir haben dort sogar einige alte Maschinen gefunden. Außerdem gab es hier ein Rathaus, ein Kino und etwa sieben Gasthäuser. 1900 standen hier 163 Häuser, und es lebten hier 820 Einwohner. Heute gibt es hier etwa 60 Einwohner, aber die habe ich mit eigenen Augen noch nie alle auf einmal gesehen.

Blieben die vertriebenen Deutschen aus Voitsdorf in Orten der näheren Umgebung, oder zogen sie weiter?

DT: Ach wo, die sind nach ganz Deutschland gegangen. Sie haben mir erzählt, dass das sehr schwer war. Sie waren es gewohnt, ihre Felder und Wiesen zu haben, alles war in der Nähe – und auf einmal kamen sie in eine Großstadt. Die Bürgermeister der deutschen Gemeinden konnten nämlich von jeder Flüchtlingsgruppe nur meinetwegen zehn Leute aufnehmen. Zehn in Frankfurt, in Stuttgart eine ähnliche Zahl, und so wurden sie einfach über ganz Deutschland verstreut. Auf einmal kamen sie in eine Wohnung, wo man die ursprüngliche Familie in zwei Zimmer gepfercht hatte, damit sie das dritte bekommen konnten. Im Grunde haben alle sie gehasst.

In Deutschland nannte man sie „Rucksackdeutsche“.
DT: Das muss psychisch sehr belastend gewesen sein. Manche hielten das nicht aus und nahmen sich das Leben. Bei uns gab es im Grunde eine ähnliche Geschichte: mein Großvater war Deutscher, meine Großmutter Tschechin. Sie lebten in Settenz und hatten drei Kinder. Als meine Oma zusammen mit den Kindern nach Deutschland abgeschoben werden sollte – obwohl mein Opa im Krieg gefallen war –, kam gerade mein Vater zur Welt. Sie war im Wochenbett und, wie sie mir später erzählt hat, völlig verzweifelt, sie wartete in Zinnwald mit dem Kinderwagen auf den Transport und sagte sich, wenn sie gehen müssen, dann wird das Kind das nicht überleben. Der Vater meines Großvaters hatte einen gewissen Einfluss und sorgte schließlich dafür, dass meine Oma bleiben konnte. Ich habe also auch deutsches Blut in mir, also wohl auch deshalb zieht es mich zu den Deutschen. Ich bin auch so „ordentlich“.

Welche Einfluss hat auf Ihre Aktivitäten das Schutzgebiet Erzgebirge-Ost? Möchten Sie, dass das ganze Erzgebirge zum Naturschutzgebiet erklärt wird?
PZ: Wir haben uns damit bereits auseinander setzen müssen, und auch unser örtlicher Bauer und seine Weiden sind davon betroffen. Größtes Problem ist, dass hier das Birkhuhn lebt, welches durch das Landschaftsschutzgebiet geschützt werden soll. Persönlich denke ich mir, dass die Naturschützer oft allein die Ökologie im Auge haben und keine Rücksicht auf alles andere nehmen, auf die örtlichen Einwohner, die hier ihre Pläne haben. Wir möchten hier für einen Aufschwung sorgen, aber es gibt starke Einschränkungen, viel stärkere als auf der deutschen Seite. Ich habe teilgenommen an einem Treffen zwischen Leuten der Agentur für Natur- und Landschaftsschutz und uns, die wir hier den Skilanglauf fördern wollen. Sie sagten zwar, dass das Birkhuhn keine Grenzen kennt, aber während es auf der deutschen Seite offizielle Loipen gibt und das Birkhuhn daran offenbar keinen Anstoß nimmt, gibt es bei uns deswegen Probleme.

Ich glaube, das Landschaftsschutzgebiet würde funktionieren, wenn die örtliche Bevölkerung darauf vorbereitet wäre. Vom Marketingstandpunkt ist das doch eine hervorragende Idee – die Leute werden sich wundern, dass das „zerstörte“ Erzgebirge ein Schutzgebiet ist, und sie werden kommen, um sich das anzuschauen. Es geht aber darum, ob Gemeinden und Investoren darauf vorbereitet sind. Sofern sie vorbereitet sind und bei der Agentur für sich bessere Bedingungen herausholen, wird das für die Berge nur gut sein.
PZ: Da haben Sie wohl recht. Mir ist in diesem Zusammenhang eine Geschichte eingefallen. Einer unserer Partner erzählte uns, dass ihn einmal irgendwelche Leute mit der Frage angehalten hatten: „Bitte, wo haben Sie denn hier die Baumstümpfe? Sind wir denn überhaupt schon im Erzgebirge?“ Worauf er ihnen antwortete: „Da sind Sie schon längst.“ Und sie: „Aber wo sind denn dann die Baumstümpfe, von denen überall geschrieben wird? Ständig wird wiederholt, wie das Erzgebirge zerstört ist, und hier sind herrliche Wälder.“ Irgendwo kommt es also schon zu einem gewissen Umbruch.

Worin sehen Sie das Haupthindernis für die Entwicklung des Erzgebirges? Ist es die Entwurzeltheit der Menschen, der mangelnde Bezug zu den Orten?
Foto: Fojtovice 6.jpg
Hipoterapie
DT: Die Leute haben hier zu ihrer Umgebung keinen Bezug. Es ist hier auch wiederum nicht so attraktiv und lukrativ, dass das jemanden interessieren würde.
PZ: Vor allem geht es um völlig uneinträgliche Tätigkeiten. Sie verbringen Ihre Zeit damit, dass Sie mit der Pistenraupe unterwegs sind, und können von den Langläufern dafür nicht mal eine Krone verlangen. Tschechien ist auf so etwas nicht vorbereitet, während Sie etwa in Österreich für Ihren Ferienaufenthalt einschließlich der Nutzung der Loipen bezahlen.
DT: Es fehlt einfach jede Unterstützung. In Voitsdorf haben wir die nötige Technik, um die Straße von Graupen perfekt in Schuss zu halten. Diese Straße liegt aber in der Zuständigkeit der Straßenbauverwaltung, die nur ein oder zwei Fahrzeuge hat und sich vorzugsweise um Zinnwald kümmert. Graupen kommt erst ganz zuletzt dran. Wenn die Leute am Samstag Morgen um neun hochfahren wollen und es schneit, dann sitzen sie im Auto und warten, weil die Straße nicht befahrbar ist. Ich biete ihnen in Graupen an, dass wir uns irgendwie einigen – wir haben die Technik, also räumen wir die Straße selber. Aber sie wollen uns dafür kein Geld geben, und kostenlos können wir das nicht machen.
PZ: Der Rückhalt fehlt, aber dadurch, dass man jetzt schon mehr von uns hört und wir unsere Eingaben an die Stadt und das Bezirksamt richten, nimmt man uns langsam wahr. Zwei Jahre hat es gedauert, bis wir für die Erzgebirgsloipe vom Bezirk eine Million Kronen für den Betrieb bekommen haben. Das Bezirksamt kommt uns also schon etwas entgegen, vielleicht wird sich auch die Stadt Grauem anschließen. Wir müssen aktiv werden, damit man von uns hört und wir auch etwas leichter an das Geld kommen.

Würde es Ihnen helfen, wenn es hier einen Grenzübergang für den Autoverkehr gäbe? Sie könnten so einen direkten Anschluss nach Deutschland gewinnen…
DT: Ich glaube es eigentlich nicht. Es würde helfen, wenn die Straße von Zinnwald auch im Winter unterhalten werden würde. In Deutschland oder in Österreich wird der Weg bis zum letzten Haus geräumt, wo noch jemand wohnt, auch wenn das am Ende der Welt ist. Unsere ersten Nachbarn aus Deutschland, zwei Kilometer von uns entfernt, haben einen perfekten Weg bis zum Haus, der ihnen auch unterhalten wird. Das ist nur eine Frage der Übereinkunft, wir haben auch die Technik, den Weg können wir selber freiräumen. In Voitsdorf denkt wohl niemand überhaupt daran, dass wir die Straße unterhalten könnten. Bei der Gemeindevertretung sitzen alle und schauen, aber niemanden interessiert das. Die gute Hälfte der Vertreter war noch nie hier.

Das Leben hier bringt Ihnen viel Kummer, aber trotzdem sind Sie gern hier, und es macht Ihnen hier Spaß.
PZ: So ist es. Es gibt immer irgendwelche Zeiten, wenn wir Veranstaltungen organisieren und Stress haben. Aber danach herrscht wieder Ruhe und Frieden. Im Sommer laufen wir hier nur im Badeanzug rum und haben unsere Ruhe.
DT: Hier ist einfach alles anders. Mein Hund ist die ganze Zeit draußen, ich weiß nicht mal, wo er sich rumtreibt. Die Pferde sind auch in keinem Pferch, die Kinder können die Fohlen streicheln. Viele Leute haben uns gesagt, was wir für brave Pferde haben, dass sie sich einfach streicheln lassen. Aber wenn ich schon Leute hierher führe, dann kann ich keine wilden und unerzogenen Pferde oder einen bissigen Hund haben.

Diskuse

[1]  mariaschein, mail

danke für ihre arbeit da oben 1948 habe ich blaubeerfest mitgemacht,1952 wiesen gemeht seilbahn bau.

[2]  Manuela Menze, mail

Liebe Daniela, meine Großmutter u. Urgroßmutter kamen aus Türmitz(Trmice)und Sauerwitz. Sie hatten da einen Kaufmannsladen. Die Urgrußmutter war eine geborene Goldammer. Alle wurden vertrieben. Irgendwann besuche ich Schlesien und auch Trmice. Vielleicht komme ich dann auch nach Voitsdorf. Viele Grüße Dorsten aus Deutschland Manuela

[3]  Frank Kluge, mail

Ahoj Daniela, Ahoj Petra! Mit Begeisterung habe ich euer Interview auf dieser Seite gelesen. Ich finde euer Engagement, eure Ideen und eure Unternehmungen für Voitsdorf und Umgebung großartig. Ich wohne im Osten Dresdens und bin oft in der schönen Natur des Osterzgebirges auf Wanderungen und Erkundungstouren unterwegs. Die Geschichte dieses Gebietes beiderseits der tschechisch-deutschen Grenze interessiert mich dabei ganz besonders. Genau wie ihr liebe ich die Stille und Abgeschiedenheit dieser Gegend. Möge dieser Landstrich noch lange vom Massentourismus, wie wir ihn aus dem Gebiet der sächsisch-böhmischen Schweiz kennen, verschont bleiben. Das soll aber nicht heißen, dass die sächsisch-böhmische Schweiz deswegen weniger schön ist als das Osterzgebirge! In eurer Gegend ist es eben nur viel ruhiger und natürlicher, für mich angenehmer! Ich bin gern in diesem Gebiet! Wo in Voitsdorf befindet sich denn eure Ranch? Welche Vorhaben habt ihr in nächster Zeit geplant? Wieder eine Ausstellung zur Geschichte des Ortes? Schade, dass die Ortstafeln und einige schöne Fotos am Informationshäuschen nicht mehr zu sehen sind. Ich fand diesen „Wegweiser“ zur Geschichte sehr interessant und informativ. Bei einer meiner nächsten Touren würde ich euch gern besuchen. Ich möchte diese Menschen, die solche guten Ideen und soviel Engagement für ihre Heimat zeigen, gern einmal persönlich kennen lernen. Ich wünsche Euch bei eurer Arbeit weiter viel Erfolg, Durchsetzungsvermögen bei den Behörden (dies ist hier in Deutschland auch gefragt – der Amtsschimmel reitet nämlich auch hier langsam!) und eine große Portion Mut euer „Werk“ erfolgreich fortzuführen. Viele Grüße vom Frank aus Dresden

[4]  Frank Kluge, mail

Ahoj Daniela, Ahoj Petra! Mit Begeisterung habe ich euer Interview auf dieser Seite gelesen. Ich finde euer Engagement, eure Ideen und eure Unternehmungen für Voitsdorf und Umgebung großartig. Ich wohne im Osten Dresdens und bin oft in der schönen Natur des Osterzgebirges auf Wanderungen und Erkundungstouren unterwegs. Die Geschichte dieses Gebietes beiderseits der tschechisch-deutschen Grenze interessiert mich dabei ganz besonders. Genau wie ihr liebe ich die Stille und Abgeschiedenheit dieser Gegend. Möge dieser Landstrich noch lange vom Massentourismus, wie wir ihn aus dem Gebiet der sächsisch-böhmischen Schweiz kennen, verschont bleiben. Das soll aber nicht heißen, dass die sächsisch-böhmische Schweiz deswegen weniger schön ist als das Osterzgebirge! In eurer Gegend ist es eben nur viel ruhiger und natürlicher, für mich angenehmer! Ich bin gern in diesem Gebiet! Wo in Voitsdorf befindet sich denn eure Ranch? Welche Vorhaben habt ihr in nächster Zeit geplant? Wieder eine Ausstellung zur Geschichte des Ortes? Schade, dass die Ortstafeln und einige schöne Fotos am Informationshäuschen nicht mehr zu sehen sind. Ich fand diesen „Wegweiser“ zur Geschichte sehr interessant und informativ. Bei einer meiner nächsten Touren würde ich euch gern besuchen. Ich möchte diese Menschen, die solche guten Ideen und soviel Engagement für ihre Heimat zeigen, gern einmal persönlich kennen lernen. Ich wünsche Euch bei eurer Arbeit weiter viel Erfolg, Durchsetzungsvermögen bei den Behörden (dies ist hier in Deutschland auch gefragt – der Amtsschimmel reitet nämlich auch hier langsam!) und eine große Portion Mut euer „Werk“ erfolgreich fortzuführen. Viele Grüße vom Frank aus Dresden

[5]  Gernot Hegenbart, mail

Hallo Daniela, meine Oma (geb. Schlosser) kam aus Voitsdorf. Ihre Eltern hatten dort das Gasthaus Fichte. Das wird es wohl nicht mehr geben. Ich plane einen Besuch in Aussig und Voitsdorf. Gibt es in oder um Voitsdorf eine Pension? Suche eine auchg gerne einfache, aber saubere Unterkunft. Liebe Grüße aus Stuttgart, Gernot Hegenbart

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Dieses Projekt wurde aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen der Initiative INTEREG IIIA teilfinanziert.