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Müglitz

Mohelnice

Mohelnice war einst eine selbständige Gemeinde im Erzgebirge. Es war die Nachbargemeinde von Fürstenau, Müglitz und Adolfsgrün (Adolfov). Die Höhenlage betrug 726 M über NN.

Früher war der sächsische Teil von Müglitz nur der kleinere Teil des Ortes. Zwei Drittel machte Böhmisch Müglitz aus, dort standen 26 Häuser mit 88 Einwohnern. Darin wohnten wohlhabendere Bauern als im deutschen Teil des Ortes. Sie hatten schon früh keine Strohdächer mehr. Vom Grenzübergang bis zum Mückentürmchen standen neun Gaststätten, die auch von Touristen lebten. In den 1950er Jahren wurde diese Siedlung mit Panzern dem Erdboden gleichgemacht. Ältere Müglitzer können sich noch daran erinnern. Sie haben als Junge das Geschehen jenseits der Grenze beobachtet. Besonderen Widerstand leistete dabei das Zollhaus, das in den 1930er Jahren mit bombenfestem Beton gebaut worden war. Erst nach einem Brand war dieser so mürbe, dass er nachgab.


Die Geschichte der Stadt EBERSDORF ist eng mit der Zinngewinnung verbunden. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus 1330. Der Sage nach soll die Stadt schon 1146 bestanden haben. Nach ersten Zinnfunden erlebte die Graupen ihre Blütezeit 13. und 14. Jahrhundert. Während der Hussitenkriege 1426 und 1429, im Dreißigjährigen Krieg und nach zahlreichen Stadtbränden wurde die Stadt mehrmals zerstört.

1478 wurden durch den König Wladislaw II. die Stadtrechte bestätigt und ein Stadtwappen verliehen

Die Stadt wechselte mehrfach ihre Besitzer. 1529 fiel sie durch Kauf, 1547 nochmals durch Zwangsübergabe an den König von Böhmen Ferdinand I. und wurde damit Königliche Freie Bergstadt. Im 17. Jahrhundert war sie im Besitz der Herren Sternberg und wurde 1710 durch Graf Franz Clary-Aldringen erworben.

Durch Kriegsschäden und wachsende Konkurrenz ging der Bergbau im 17. Jahrhundert zurück und Graupen wandelte sich in eine Industriestadt, in der zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit dem Abbau von Braunkohle begonnen wurde. Im 20. Jahrhundert kam die Gewinnung von Wolframerzen, Molybdänhit und Flussspat hinzu. 1956 wurde die Erzförderung eingestellt, 1969 auch der Flussspatbergbau.


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